Ok
Mehr Infos
Diese Seite verwendet Cookies.

Home / News / Aktuell / Umfassende Corona-Prävention für die Sicherheit der PatientInnen

Umfassende Corona-Prävention für die Sicherheit der PatientInnen

Covid-19 Abstrich-Teströhrchen

Durchdachtes Testkonzept für PatientInnen und Personal am Sanatorium Kettenbrücke

Mit dem Schulstart und den kälter werdenden Temperaturen nimmt das Risiko für eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus für uns alle wieder zu. Besonders im Krankenhausbetrieb ist es wichtig, Infektionsfälle zu verhindern oder zumindest frühzeitig zu erkennen und zu isolieren. Dafür ist am Sanatorium Kettenbrücke ein umfassendes Konzept zur Covid19-Prävention im Einsatz. Dr. Gunda Millonig, Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologin und hygienebeauftrage Ärztin ist zusammen mit Hygienefachkraft Petra Potocnik, BA MA, für die Umsetzung des durchdachten Testkonzepts in der Innsbrucker Privatklink verantwortlich.

Sicherheit für ambulante PatientInnen

Wer zu einem ambulanten Termin ans Sanatorium Kettenbrücke kommt, muss gleich am Eingang die Hände desinfizieren und bekommt als Mundschutz ein zertifiziertes Medizinprodukt. Begleitpersonen für PatientInnen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn etwa der/die PatientIn dement ist. Für Besuche von stationären PatientInnen gibt es klare Regelungen. Das gesamte Personal trägt ebenso wie die PatientInnen und BesucherInnen Mund-Nasen-Schutz und in den Wartebereichen wird darauf geachtet, dass genügend Abstand gehalten werden kann.

Tests für alle stationären PatientInnen

„Wir testen alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, auf das Corona-Virus. Ist die Aufnahme geplant, so wird kurz davor getestet mit anschließender Quarantäne daheim von etwa zwei Tagen bevor der Patient dann zu uns kommt“, erklärt Dr. Millonig die Testpraxis. Bei PatientInnen, die akut aufgenommen werden, erfolgt der Test bei Aufnahme und die Betroffenen kommen in ein Einzelzimmer bis das Testergebnis vorliegt. Hier werden PCR-Schnelltests durchgeführt, deren Ergebnis innerhalb von maximal zwei Stunden vorliegt.

„Pool“-Tests

Um Zeit und Material zu sparen, werden sogenannte „Pool-Tests“ durchgeführt: Dazu werden die Proben von bis zu fünf symptomlosen PatientInnen vermischt und getestet. Ist der Test negativ, können alle PatientInnen gefahrlos aufgenommen werden. Fällt er positiv aus, müssen die Proben bei einem zweiten Testlauf einzeln getestet werden. „Das Poolen von fünf Proben ist eine wissenschaftlich validierte Methode, die sicherstellt, dass die Test-Empfindlichkeit unverändert hoch ist bei gleichzeitigem Einsparen von Reagentien“, so die Internistin.

Screenings beim Personal

Das Krankenhaus-Personal ist angehalten, bei Krankheitssymptomen jeder Art nicht zum Dienst zu kommen. Wer Covid19-typische Symptome hat, wird mittels Schnelltest auf das Virus untersucht. Zudem werden monatlich 25 MitarbeiterInnen in einem Zufallsscreening getestet, um die Sicherheit der PatientInnen noch besser gewähren zu können. Die Versorgung mit Schutzausrüstung ist gut, auf einen Anstieg der Infektionszahlen ist man vorbereitet. Dazu wurde zusätzlich zur laufenden Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden ein eigenes internes Handbuch erstellt. Damit herrscht am Sanatorium Kettenbrücke ein besonders hoher Sicherheitsstandard.

Foto: © Adobe Stock