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Lebenselixier Schlaf – Wenn Schlafstörungen uns wachhalten


Statt zu schlafen wieder nur von einer Seite auf die andere gedreht und verzweifelt die Decke angestarrt? Etwa jeder vierte Österreicher ist regelmäßig von Schlaflosigkeit betroffen und quält sich durch die Nacht (Quelle: Mini Med). Doch was tun, wenn Schlafstörungen länger anhalten? Dr. Nicole Kaufmann-Riegler, Fachärztin für Psychiatrie im Sanatorium Kettenbrücke, klärt auf.

Rund 24 Jahre unseres Lebens verbringen wir im Durchschnitt mit schlafen (Quelle: Stern). In dieser Zeit regeneriert sich unser Körper und verarbeitet die Eindrücke, die wir im Wachzustand gesammelt haben. Die tägliche Nachtruhe ist also nicht nur für unseren Körper wichtig, sondern auch für unsere mentale Erholung. „Vor allem bei Erkrankungen oder psychischen Belastungen sollte man ausreichend viel schlafen, da unser Organismus in dieser Zeit besonders viel zu verarbeiten hat“, rät Dr. Kaufmann-Riegler. Lässt der Schlaf allerdings Nacht für Nacht auf sich warten, wird der Regenerationsprozess gestört. Die Folge: Wir fühlen uns müde, sind angeschlagen und weniger belastbar.

Behandlung von Schlafstörungen

Von einer Insomnie beziehungsweise Schlafstörung spricht man, wenn Personen über einen Monat, mindestens drei Mal pro Woche an einer Einschlaf- bzw. Durchschlafstörung leiden oder einen nicht erholsamen Schlaf haben.

Sobald die Belastung oder der Leidensdruck zu groß werden, sollte man einen Arzt aufsuchen „Die Psychiatrie im Sanatorium Kettenbrücke widmet sich unter anderem diesem Thema und verhilft den Menschen wieder zu ihrer wohlverdienten Nachtruhe“, erklärt Dr. Kaufmann-Riegler.

Schlafstörungen werden wie folgt behandelt:

  • Medikamente
  • Einüben von Schlafritualen oder Entspannungstechniken
  • autogenes Training
  • regelmäßige „Aufsteh- und Zubettgehzeiten“ an sieben Tagen in der Woche, kein Tagschlaf
  • kein schweres Essen, kein Nikotin, kein Alkohol drei Stunden vor dem zu Bett gehen
  • und weiteres …


Bleibt die Schlafstörung trotz oben genannten Maßnahmen bestehen ist eine Schlafkur hilfreich. „Die Behandlung erfolgt stationär unter ärztlicher Aufsicht. Nach der Schlafkur fühlen sich die Patienten ausgeglichen und regeneriert“, weiß Dr. Kaufmann-Riegler.

Tipps bei Schlaflosigkeit

Bei Schlafstörungen ist es wichtig, die Ursachen zu finden und für Entlastung zu sorgen. Eine gute Schlafhygiene, viel Bewegung, eine gesunde Lebensweise unterstützen die Behandlung, aber auch die Anwendung homöopathischer Mittel kann im Einzelfall hilfreich sein.

Erfahren Sie hier mehr zur Psychiatrie im Sanatorium Kettenbrücke.

Fotocredit: iStock/KatarzynaBialasiewicz

Schlafstörung; Dr. Kaufmann-Riegler; Fachärztin für Psychiatrie