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Pflanzenkraft für die Gesundheit

Lavendel

Aromapflege-Informationen vom Sanatorium Kettenbrücke

Die Phyto-Aromapflege hat sich am Sanatorium Kettenbrücke in den letzten Jahren als Unterstützung der schulmedizinischen Betreuung zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil im Pflegealltag entwickelt. Zur Anwendung kommen 100 Prozent naturreine ätherische Öle, fette Pflanzenöle, Hydrolate sowie daraus hergestellte Fertigmischungen.

Hauptsächliche Einsatzgebiete sind die Hautpflege und auf Wunsch der PatientInnen Raumbeduftung bzw. gezielt stimulierend und/oder ausgleichend wirkende Riechanwendungen, die dem allgemeinen Wohlbefinden und der Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte dienen sollen.

Martina Mellauner war bei der Einführung der Phyto-Aromapflege am Sanatorium Kettenbrücke vor über 15 Jahren aktiv beteiligt und leitet dort den „Arbeitskreis Aromapflege“ zum Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Stationen.

Aromapflege für die Haut überzeugt

Die Ergebnisse mit den hochwertigen pflanzlichen Hautpflegeprodukten sind beeindruckend. Die anspruchsvolle Haut speziell älterer Menschen nimmt die Aromapflegeprodukte sehr gut auf, womit wunde Stellen durch langes Liegen im Bett oft vermieden werden.

Mittlerweile sind die überwiegende Anzahl der behandelnden Ärzte mit einem Aromapflegeprodukt zur Hautpflege einverstanden (Basis-Balsam mit Sanddornfruchtfleischöl, Tonka-Wohlfühlöl, Mandelöl). Der Verbrauch von herkömmlichen Hautpflegemitteln auf Mineralölbasis hat sich in Laufe der Jahre stark reduziert.

Ausgebildete AromaexpertInnen sind prinzipiell dazu berechtigt, bei intakter Haut pflanzliche Hautpflegeprodukte in Eigenverantwortung anzuwenden. Dazu kommen im Haus auch Fertigmischungen bei anderen Symptomen (Hämatome, Unterstützung der Beweglichkeit  bei Nerven- Knochen oder Muskelschmerzen) in mitverantwortlicher Tätigkeit zum Einsatz (Immortellen-Pflegeöl, „Gelenkig und Fit“).

Ätherische Öle zur Gesundheitsförderung

Nicht nur für PatientInnen im Krankenhaus ist die Aromapflege interessant. Neben den oben genannten Hautpflegeprodukten, die den Schutz der sensiblen Hautzellen fördern, bieten sich ätherische Öle zur Stimulation des Immunsystems an. Zudem haben manche Öle eine desinfizierende Wirkung. Damit sind ätherische Öle – in der richtigen Dosis eingesetzt – ein natürliches Mittel zur Erhaltung der Gesundheit.

Was wir „gut riechen“ können

Ätherische Öle zum Riechen können eine Vielzahl von Empfindungen und gesundheitsfördernde Effekte auslösen. Hier ein Tipp von Aromakologin Martina Mellauner vom Sanatorium Kettenbrücke.

Zur Unterstützung im Alltag bieten sich sogenannte „Duftfleckerl“ mit 2-3 Tropfen eines hochwertigen ätherischen Öls an. Zitronenöl etwa wirkt am Morgen aktivierend und konzentrationsfördernd. Ravintsara - das ätherische Öl aus dem Kampferbaum - hat unter anderem eine starke antivirale Wirkung. Lavendel lockert angespannte Nerven und sorgt für einen erholsamen Schlaf, Bergamotte wirkt stimmugsaufhellend und angstlösend.

Foto: ©Pichler