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Kennen Sie KoNaSchu?

Dr. Michael Koller

Beschwerden im Kopf-Nacken-Schulter- und Arm-Bereich – dafür steht die mittlerweile vielen bekannte Abkürzung „KoNaSchu“. Viel Sitzen bei der Arbeit, anhaltender Stress im Berufs- und Privatleben, Abnützungserscheinungen im Bewegungsapparat oder zu wenige Auszeiten mit leichter Bewegung bzw. Sport stehen hinter diesem weit verbreiteten Krankheitsbild rund um die Halswirbelsäule. Wie bei vielen anderen gesundheitlichen Problemen kommt es auch bei dieser Symptomatik auf eine fundierte und gesicherte Diagnose an, um mit den richtigen Mitteln Heilung zu bringen. Am Sanatorium Kettenbrücke hat sich das Ärzteteam aus erfahrenen Neurologen und Neurochirurgen im Wirbelsäulenzentrum unter anderem auf die Behandlung derartiger Beschwerden spezialisiert.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Spezialisten

„Beim Zusammenspiel von Neurologie und Neurochirurgie sind bei uns die Grenzen fließend“, erklärt Dr. Michael Gabl, Neurochirurg und zugleich ärztlicher Direktor am Sanatorium Kettenbrücke. Die gegenseitige Ergänzung der beiden Disziplinen bringt PatientInnen wesentliche Vorteile. Gemeinsam deckt das Team alle Möglichkeiten der Diagnostik ab und geht den oftmals chronischen Schmerzen der Betroffenen fundiert auf den Grund.

Vielfältige Symptome können irreführend sein

„Die Vielfalt der Symptome im Bereich Kopf-Nacken-Schulter und Arm erschwert eine rasche Diagnose und das kann anfangs zur falschen Behandlung der Beschwerden führen“, so Neurologe Dr. Michael Spiegel. Neben Nacken- und Schulterschmerzen kann es bei Problemen in der Halswirbelsäule auch zu Spannungskopfschmerz, Ausstrahlungsschmerzen in die oberen Extremitäten, Gefühlsstörungen, Gangstörungen, diffusen Schwindelzuständen bis hin zu Querschnittslähmungen kommen. Bedingt durch die starken Schmerzen entstehen unter anderem depressive Zustände oder Schlafstörungen.

Richtige Wahl der Behandlung

Für eine fundierte Abklärung und in Folge Aufklärung der PatientInnen stehen im Sanatorium Kettenbrücke neben der ärztlichen Betreuung die breite radiologische Diagnostik mit CT, MRT, Röntgen und Ultraschall sowie neurologisch elektrophysiologische Untersuchungstechniken zur Verfügung mit Messung der Nervenleitgeschwindigkeit und Muskelfunktion, Elektromyographie (EMG), Messung der Rückenmarksfunktion zur Identifikation blockierter Nerven, oder auch Ultraschalluntersuchungen der Gefäße im Bereich der Halswirbelsäule. Die zu lösenden Fragestellungen beschreibt Dr. Gabl mit einem Beispiel: „Ausstrahlungsschmerzen können von der Hand in die Halswirbelsäule gehen oder umgekehrt. Das zu erkennen, macht die Qualität der Diagnose aus.“

Behandlungswege

Während strukturelle Probleme in der Halswirbelsäule meist mit einer Operation zu beheben sind, ist bei funktionellen Schwierigkeiten eine konservative Therapie angesagt. Begleitend wird in diesen Fällen medikamentös behandelt, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. In enger Zusammenarbeit entscheidet das Team der Neurologen und Neurochirurgen an der Innsbrucker Privatklinik über den jeweils besten Behandlungsansatz. Allen PatientInnen mit KoNaSchu-Beschwerden rät das Team rechtzeitig einen Facharzt aufzusuchen, damit die Schmerzen fundiert behandelt werden bevor sich ein chronisches Krankheitsbild entwickelt.