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Eine Hand wäscht die andere ...


Tipps zum Tag der Hygiene am Sanatorium Kettenbrücke

Wir tun es alle mehrmals täglich: Hände waschen. Eine kleine, aber äußerst wirksame Maßnahme, bei der die eine Hand im wortwörtlichen Sinn die andere wäscht, um sich vor unsichtbaren Bakterien, Viren oder Pilzen zu schützen. Am heutigen Tag der Hygiene am Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck gibt das Projektteam praktische Tipps für saubere Hände.

Wann sollten wir Hände waschen?

„Primär waschen wir uns die Hände, um sichtbaren Schmutz zu entfernen. Aber gründliches Händewaschen reduziert auch die physiologisch vorkommenden Mikroorganismen auf den Händen, unter denen sich auch Krankheitserreger befinden können.“, erklärt die Hygienefachkraft der Privatklinik Petra Potocnik, BA MA. Nach Husten, Niesen oder Naseputzen sowie dem Besuch der Toilette ist es wichtig die Hände zu waschen. Auch vor dem Zubereiten von Mahlzeiten oder dem Essen ist Händehygiene angesagt. Wer Kontakt mit rohen Lebensmitteln hatte, reinigt besser die Hände. Wenn Kinder Tiere gestreichelt haben, ist es ebenfalls ratsam die Hände zu säubern.

Richtig Hände waschen und trocknen

Nach dem gründlichen Waschen der Hände mit Seife kommt es auch auf das Abtrocknen an, um optimale Hygiene zu erreichen. Wer ein Papier- oder Textilhandtuch zum Trocknen der Hände verwendet, erreicht das beste Ergebnis. Denn mit der Reibung werden auch die letzten Reste von potenziellen Erregern entfernt. Das ist bei Heißlufttrocknern nicht der Fall.

Desinfektion entfernt sämtliche Keime

Was im Krankenhaus tägliche Routine ist, empfiehlt sich in besonderen Fällen auch für zu Hause: die hygienische Desinfektion der Hände. Wer an Infektionskrankheiten leidende Angehörige oder von multiresistenten Erregern befallene Menschen pflegt, ist angehalten die Hände zu desinfizieren. Dazu reibt man ausreichend Desinfektionsmittel in die trockenen Hände, auch zwischen die Finger, und lässt dieses etwa 30 Sekunden einwirken. Das reduziert alle nicht zur hauteigenen Flora gehörigen Keime.

Hautpflege ist Hautschutz

Nur gepflegte und gesunde Haut ist eine sichere Schutzbarriere für Krankheitserreger. Deshalb ist neben der sorgfältigen Reinigung die Pflege der Haut an den Händen so wichtig. Auch der Schutz der Hände etwa vor aggressiven Putzmitteln mit entsprechenden Handschuhen trägt zur Erhaltung der Gesundheit der Haut bei.

Am heutigen Tag der Hygiene macht das Team im Sanatorium mit verschiedenen Aktionen quer durchs ganze Haus auf das Thema der Händehygiene im Alltag und im Krankenhausbetrieb aufmerksam.


©shutterstock 

Kind mit bunten Händen