Ok
Mehr Infos
Diese Seite verwendet Cookies.

Home / News / Aktuell / 12. Mai ist Tag der Pflege

12. Mai ist Tag der Pflege

Pflegedirektorin Mag. Andrea Greußing zum WHO Jahr der PflegerInnen und Hebammen

Die WHO hat 2020 unter das Motto „die Welt gesund pflegen“ gestellt und zum Jahr der professionell Pflegenden und Hebammen erklärt. Und das bereits im vergangenen Jahr. Wie treffend dieser Schwerpunkt heuer ist, haben wir im Zuge der Corona-Krise eindrucksvoll bewiesen bekommen. Aber nicht nur im Ernstfall einer Pandemie sind die Leistungen der Pflegefachpersonen und Hebammen das Rückgrat unserer Gesundheitsversorgung. Die Pflegedirektorin des Sanatorium Kettenbrücke, Mag. Andrea Greußing, erklärt anlässlich des weltweiten Tags der Pflege am 12. Mai worum es ihr dabei ganz besonders geht.

Einfühlsamkeit macht den Unterschied

„Als Pflegefachpersonen haben wir eine ganz besondere Verantwortung, denn die Patientinnen und Patienten begeben sich mit der stationären Aufnahme in die Hände von fremden Menschen. Das bedeutet einen wesentlichen Kontrollverlust, auf den wir eingehen müssen“, erklärt die Pflegedirektorin. Entscheidend ist, dass sich die Pflegefachpersonen und Hebammen die Zeit nehmen, das Vertrauen der PatientInnen zu gewinnen. Die PatientInnen werden in Entscheidungsprozesse mit eingebunden und bekommen erklärt, warum einzelne Schritte in der Behandlung und Betreuung wichtig sind für sie.

Vertrauen schaffen

Für viele Menschen ist der Aufenthalt im Krankenhaus mit Angst und Sorge verbunden – um die eigene Gesundheit, aber auch um die gute Betreuung. „Einfühlsames Pflegepersonal hilft, diese Angst zu überwinden und schafft das Vertrauen, dass Ärzte und Pflegeteams als interdisziplinäre Behandlungsteams ihr Bestes geben für das Wohl der Patientinnen und Patienten“, so Greußing.

Ganzheitliche Sichtweise

„Bei uns zählt schon bei der Personalauswahl neben der fachlichen Sachkompetenz ganz stark die Kompetenz der Empathie, also das Vermögen, sich in den anderen hineinzuversetzen und Verständnis für die individuelle Situation einer Person zu entwickeln und auch zu zeigen“, betont die Pflegedirektorin. Der ganzheitliche Blick auf die PatientInnen schließt etwa mit ein, dass sich die Pflegeteams im Sanatorium Kettenbrücke nicht nur um die Kernaufgaben in der Pflege während des Krankenhausaufenthalts kümmern, sondern die PatientInnen professionell beraten und anleiten, damit sie auch nach der Entlassung zu Hause gut zurechtkommen. Dazu organisieren die Pflegefachpersonen für die Zeit nach dem Krankenhaus Hilfsmittel und Unterstützung.

Fokus auf Weiterentwicklung

Im Jahr der Pflege jährt sich übrigens auch der Geburtstag der berühmten Krankenschwester Florence Nightingale zum 200sten Mal. Die Britin gilt als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege. Seither entwickeln Pflegefachpersonen und Hebammen weltweit die Pflege und Betreuung Kranker und Gebärender laufend weiter zum Wohle der PatientInnen. „Auch am Sanatorium Kettenbrücke ist uns wichtig, immer am neuesten Stand der Pflege zu arbeiten, laufend Qualitätsprojekte umzusetzen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen, ihr Potenzial im Beruf voll einzubringen“, erklärt Andrea Greußing abschließend.

Foto: Pichler